Tag 2 Amazonas Tour: Der Dschungel-Hike

Nach einem sehr guten Frühstück begann der zweite Teil unseres Dschungel-Abenteuers. Mitzunehmen war gutes Schuhwerk, Wasser und eine Kamera. Dann konnte die Reise beginnen.

Mit dem Boot fuhren wir zu einer neuen Stelle im Regenwald. Der Amazonas war sehr ruhig heute. Es gab kaum Wellen.

Am richtigen Ort angekommen – fragt mich nicht wo, ich habe keine Ahnung – meinte einer der Mitreisenden, ein russischer Biologe, er möchte auf eigene Faust die Umgebung erkunden. Fabio warnte ihn sich nicht zu weit vom Boot zu entfernen, doch dieser schien sich seiner Taten bewusst. Seine Frau solle beim Boot warten, sie stehen per Walkie-Talkie in Verbindung. Wir gingen also los. 20min lang in eine Richtung.

Hier stoppte Fabio und erzählte uns, dass in der Regenzeit der Amazonas bis hierher vordringt. Kaum vorstellbar dass er während es regnet noch größter und tiefer ist als jetzt. Wir gingen weiter. Vor einem Loch stoppte er:

Eine Tarantel!! Insgesamt 3 dieser Art zeigte er uns. Fabio kennt sich unglaublich aus im Regenwald. Er erklärte uns viel über die Völker, die hier wohnen. Über die verschiedenen Bäume und wie sie genutzt werden und über die Tiere. Mein Freund fragte ihn dann, vor welchem Tier er sich am meisten fürchtet. Darauf meinte er: "Schlangen, denn es gibt sehr tödliche Arten hier". Und wir stapften weiter auf dem Laub.

Mittags war die Hitze kaum mehr aushaltbar und wir machten uns auf den Rückweg. Beim Boot angekommen, saß die Frau des Russen im Schatten völlig verzweifelt. Ihr Mann hätte sich verirrt und finde nicht zurück. Fabio schmunzelte und stellte den Motor an, um ihn in die richtige Richtung zu führen. Die russische Frau schreiend mit dem Walkie-Talkie und ihr Mann an der Leitung, der versuchte sich alles schön zu reden. So haben wir es zumindest interpretiert. Immer wieder schrie sie seinen Namen. Nach ungefähr 10min fand er endlich zu uns zurück – ich denke, er schlief in dieser Nacht wie ein Baby.

Zurück in der Lodge erwartete uns wieder das gleiche Mittagessen wie gestern, aber es war trotzdem sehr gut. Da hier unsere Tour endete, verabschiedeten wir uns bei Fabio und wurden von einem anderen Guide zurück zum Auto gebracht.

Alles in allem kamen wir sehr glücklich und voller Erinnerungen im Hostel wieder an.

Solltet Ihr bei Eurer Ankunft in Manaus noch keine Agentur haben, kann ich euch Leonardo wirklich nur empfehlen.

Verzweifelt nicht, wenn ihr spontan nach Manaus kommt. Am Flughafen gibt es einige Leute, die auch Touren anbieten. Auch im Zentrum gibt es viele Organisationen, bei denen man auch spontan buchen kann. Es ist ein toller Ausflug und ein außergewöhnliches Erlebnis.

 

 

Großartiges sehen und Atemberaubendes tun.

WL

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3 Gedanken zu „Tag 2 Amazonas Tour: Der Dschungel-Hike

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