Zu Fuß auf den Zuckerhut

Rio ist DIE Stadt der Ausblicke. Sie liegt umringt von vielen Bergen, die oftmals fast 1000m hoch sind, wie der Corcovado, auf dem die Christusstatue steht. Der Zuckerhut ist mit seinen 370m zwar nicht allzu hoch, aber bietet den schönsten Ausblick auf Rio de Janeiro – eine bunte, aufgeweckte und krasse Stadt!

Wer nicht 60BRL zahlen will um auf den Morro da Urca zu kommen, kann die abenteuerlichere Variante wählen und zu Fuß auf den Hügel marschieren. Der Zuckerhut liegt im Stadtteil Urca und ist sehr gut mit dem Bus erreichbar. An der Talstation Praça General Tibúrcio müsst ihr vorbeigehen Richtung Strand und Meer. Hier könnt ihr noch einmal Eure Kräfte sammeln und Euch auf den Anstieg vorbereiten. Auf den Zuckerhut per se (Morro da Urca) kann man nicht zu Fuß gehen, es sei denn Du bist ein guter Kletterer. Zu Fuß kann man nur auf den Berg vor dem Zuckerhut, den Morro da Babilonia. Aber selbst die Aussicht hier ist es wert! Beachtet aber, dass Ihr das Ticket in der Talstation kaufen müsst, um dann auf den eigentlichen Zuckerhut zu kommen. Am Morro da Babilonia kann man keine Tickets erwerben! Starten wir also los..

Morro da Urca

Meerblick

Am Strand angekommen müsst Ihr Euch links halten. In der linke Ecke dieses Platzes kann man bereits den Eingang für den Fußmarsch sehen.

Auf gehts! Es beginnt mit einem leichten, kaum steigenden Weg, bis man auf eine Zweigung trifft. Hier zweigt sich links der steilere Weg vom rechten längeren, nicht steilen Weg ab. Wir entschieden uns für die kürzere, steilere Variante. Insgesamt benötigten wir 45min bis auf den Gipfel.

Eingang

Aufgang

Der Anstieg war sehr steil. Unerwartet. Ich kam wirklich sehr ins Schwitzen. Aber was tut man nicht alles, um erstens einen tollen Ausblick zu genießen und zweitens in Form zu bleiben ;-).

Der Aufstieg hatte irgendwie etwas Befreiendes. Eine ganz spezielle Atmosphäre.

Ihr wisst schon, das Gefühl das man bekommt, wenn man dabei ist etwas Großartiges zu tun.

Affi der Affe

Der Aufstieg

Der Aufstieg

Meerblick

Zu den Bildern: Ja, der kleine Affe zeigt mir seine Zunge....

Und nach ca 45 min erreicht man dann den Gipfel und fühlt sich toll! Man kann nicht nur erhobenen Hauptes an den aus dem Lift aussteigenden Leuten vorbeigehen, sondern hat etwas geschafft. Diesen Ausblick habe ich deshalb besonders genossen.

Wir nahmen uns Kekse und eine kleine Jause mit um oben zu picknicken. Den kleinen Bruder des Zuckerhuts zu besteigen und oben dann zu picknicken war ein ganz besonderer Moment, den ich sehr genossen habe. Außerdem war ich total fasziniert vom Flughafen, den man sehr gut sehen konnte. Ich denke wir sahen um die 50 Flugzeuge, die landeten und starteten. Und ja, ich habe natürlich auch das ein oder andere Video gemacht. Und nein, sie sind nicht alle gleich.

RIORIO

Wie ihr seht kann man Sport und Reisen sehr gut verbinden. Und was ist besser als sich mit einem guten Picknick zu belohnen!? Genau, Kekse 😉

 

 

 

Großartiges sehen und Atemberaubendes tun.

WL

Zu Fuß auf den Zuckerhut

Ein Gedanke zu „Zu Fuß auf den Zuckerhut

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*